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Jahresbericht 2005Das Jahr 2005 war für den Förderverein und damit für unsere gemeinsame Arbeit ein erfolgreiches Jahr. Die erzielten Erfolge sind vorwiegend der vielen ehrenamtlich und unentgeltlich geleisteten Arbeit der aktiven Mitglieder zu verdanken. Diese vorbildliche Arbeit, der weiter gestiegene Bekanntheitsgrad der Festung und die Tatsache, dass hier viele Feste und Feierlichkeiten stattfanden, machten unseren Erfolg auch im Jahr 2005 aus. Die Einnahmen dienten neben der Begleichung der hohen Fixkosten für den Betrieb und dem weiteren Erhalt und der Sanierung der historischen Festungsanlage. Das Ziel unserer Arbeit, das historische Baudenkmal zu sichern und zu sanieren, sowie es dauerhaft der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wurde und wird nachhaltig verfolgt. Meine sehr geehrten Damen und Herren, in jedem Bericht und in jedem vorgelegten Konzept habe ich auf die Notwendigkeit verwiesen, dass wir unbedingt erreichen müssen, dass Eindringen von Wasser in den Baukörper, nachhaltig zu verhindern. Denn der Erfolg der Sanierung kann sich nur einstellen, wenn kein Wasser mehr in die Räume eindringt. Diesem Ziel scheinen wir jetzt einen entscheidenden Schritt näher gekommen zu sein. In diesem Jahr konnte man nach dem Dauerregen im Sommer schon ob der vielen Leckagen verzweifeln. Aber in jedem Jahr und in jeder Phase der Sanierungsschritte wurden und werden wir von neuen Erkenntnissen überrascht. So haben wir durch intensives Nachdenken und durch die gute Beobachtungsgabe von Gerhard von Holt und Helmut Wist entdeckt, dass die immer noch vorhandenen Leckagen aus dem Bereich der oberen Treppen stammen müssen. Nach der provisorischen Abdeckung aller oberen Treppen wurde jetzt erreicht, dass fast alle Leckagen abgestellt werden konnten. Jetzt stellt sich uns allerdings die Frage, wie können wir das jetzt vorhandene Provisorium der weiß-blauen Abdeckfolien, durch eine eben so wirksame wie auch dauerhafte Lsung ersetzen. Mit dieser Frage befasst sich jetzt ein eigens dafür eingesetzter Arbeitskreis. Ich wünsche uns und besonders auch mir, dass wir am Ende der Beratungen eine dauerhafte und mit den Zielen des Denkmalschutzes zu vereinbarende Lösung finden, die auch noch bezahlbar ist. Im Jahr 2004 haben wir die Fenstersockel und die restlichen Fenster in der Fassade eingebaut. Die sogenannten Scherwände, also die Trennung der Rume in den Kasematten vom Festungsgang, wurden errichtet und darin wurden teilweise Namenssteine eingebaut. Auch alle Innentüren wurden eingesetzt. In diesem Jahr haben wir die Restarbeiten durchführen lassen, so dass wir jetzt fast alle Rume nutzen und abschließen können. Dieses ist aus meiner Sicht schon ein wesendlicher Zwischenschritt, da sich uns jetzt viele Nutzungsmöglichkeiten bieten. Die große Maßnahme für die ja Fördermittel zugesagt wurden, die Sanierung der Fassade, konnte leider noch nicht begonnen werden. Die Kosten von ca. 300.000 € sollen laut Förderbescheid mit 55.000 € gefördert werden. Ca. 35.000 € wurden bereits 2004 und 2005 investiert und ca. 10.000 € sind aus den vorhandenen Mitteln aufzubringen. Allerdings die große Summe von noch fehlenden 200.000 € zu finanzieren, ist momentan unter den gegebenen Umständen nicht möglich. Diese Frage muss allerdings bald gelöst werden, da Ende 2006 die zugesagten Fördermittel verfallen. Im Jahr 2005 hatten wir bisher 13.776 Besucher. Davon waren 7.915 bei Festen und Feierlichkeiten und 5.861 übrige Besucher. Nicht einbezogen sind darin die vielen Kinder, Aussteller und Helfer. Für eine Kultureinrichtung wie die Festung Grauerort, die regelmäßig nur im Sommer an Sonntagen geöffnet ist, ist dieses schon eine stolze Leistung. Zum Vergleich hat der Schwedenspeicher auch nur 28.000 Besucher im Jahr. Das Küstenschiffahrtsmuseum hatte 5.500 Besucher. Der Erfolg unserer Arbeit beruht auf dem unermüdlichen Wirken unserer aktiven Mitglieder. Neben dem Betrieb des Besucher-Restaurant und den vielen Führungen sind auch das Anstreichen der Fenster und vieles mehr zu leisten. Dann sind da auch noch die vielen Unterhaltungs- und Pflegemanahmen zu leisten. Dieses alles wird größtenteils ehrenamtlich erbracht und dieses ist unsere wirkliche Stärke. Wer sollte diese Arbeit wohl auf sich nehmen, wenn nicht unser Verein. Die wichtigsten Veranstaltungen in diesem Jahr waren:
Neben den vielen kleinen Feiern wurden hier allerdings auch 6 Hochzeiten, ein großer Polterabend und ein großes Betriebfest gefeiert. Neben den 120 Führungen an Sonntagen haben wir 125 weitere Gruppen in der Festung begrüßt und teilweise auch bewirtet. Auch für das Jahr 2006 haben wir bereits heute 14 Reservierungen und Termine. Im Jahr 2006 wird dann auch ein historisches Wachkommando seinen Dienst antreten. Die Reservisten unter Leitung von Herrn Poppe und Herrn Tietjen haben in diesem Jahr bereits 2 Räume teilweise renoviert und alle notwendigen Vorbereitungen getroffen. Geplante Veranstaltungen für 2006:
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© Karsten Ott für den Förderverein "Festung Grauerort" e.V., 2005
URL: http://www.festung-grauerort.de/ - Letzte Aktualisierung: 30.12.2005